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220 km mit dem E-Bike an der Mittelweser zwischen Petershagen und Nienburg

von Günther Bergermann

16 Mitglieder des Heimatvereins Enger unternehmen Sternfahrten im Raum Stolzenau

Nach Rees-Haldern am Niederrhein und im Vorjahr Hameln war dieses Mal Stolzenau der Mittelpunkt von vier Sternfahrten der traditionellen Pättkestouren des Heimatvereins Enger.

Erstmalig war die gesamte Gruppe mit E-Bikes unterwegs.

Das Foto vom 12.06. wirkt bei den Temperauren dieser Woche wie aus einer anderen Welt: Nicht nur bei der Umrundung des Steinhuder Meeres, sondern an allen vier Tagen hatte die Gruppe mit manchmal hefigen Regenschauern zu kämpfen. Die Ziele und die Wege dorthin belohnten aber die Anstrengungen und den Kampf gegen Regen und Wind!

Am Donnerstag, dem 11.06., also dem Anreisetag, führte der Weg auf dem Weserradweg nach Nienburg. Eine Stadtführerin im Kostüm einer Apothekerin führte die Gruppe durch die Altstadt und auch zu jener Fußgängerbrücke, die unter der Last eines LKW zusammengebrochen ist. Angeblich hatte ein Navi den LKW dorthin gelockt …

Am zweiten Tag stand eine Fahrt zum Steinhuder Meer auf dem Programm. Unter der Leitung eines engagierten Biologen wurde der See umrundet, wobei Erklärungen zur Ökologie es Sees und der angrenzenden Moore an Ort und Stelle alle beeindruckten. Im Moor hieß es: „Rot und braun kannst du vertrauen; Grün und gelb - Gott help!“ Und das wurde auch gleich eindrucksvoll vorgeführt.

Der dritte Tag führte rund um das Uchter Moor zum sogenannten „Tor zum Moor“. Dort ist eine alte Moorbahn aus der Zeit des intensiven Torfabbaus noch in Betrieb – oder richtiger: zu einer Bahn für Touristen umgebaut. Und im Ausstellungsraum grüßte Mora - die im Uchter Moor gefundene Moorleiche einer jungen Frau aus dem Mittelalter. Ihre schwarze Hand winkte die Besucher hinein.

Der vierte und damit letzte Tag führte nach Wiedensahl zum Geburtshaus von Wilhelm Busch. Die Gruppe hatte das große Glück, auf dort eine Führerin zu treffen, die begeistert auswendig auch aus weniger bekannten Werken Wilhelm Buschs zitieren konnte. Daneben wusste sie über viele interessante Details aus Buschs Leben zu berichten. Auf dem Rückweg wurde mit Hilfe der Fähre „Petra Solara“ die Weser überquert und schließlich in der „Weserscheune“ der Abschiedskaffee getrunken.

Auf ein Neues in 2027! Gerd Giesselmann

Zum Gruppenfoto am Steinhuder Meer: von links nach rechts: Margret Giesselmann, Klaus Konersmann, Gerd Giesselmann, Annette Aßbrock, Ulrike Aßbrock, Marion Konersmann, Inge Walkenhorst, Günter Aßbrock, Berthold Dessin, Winfried Flakowski, Ursula Flakowski, Wolfgang Hauptmann, Karin Nestle, Michael Nestle, Gerhard Heidemann. Es fehlt: Ulrike Dessin

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