Alte Vorsitzende

1. Vorsitzender seit 2012

Gerd Giesselmann, seit 2012

Gerd Giesselmann wurde 1949 in Enger geboren. Er besuchte die Volkschule in Pöding-hausen und danach das Progymnasium Enger. 1968 erwarb er am Helmholtz-Gymnasium in Bielefeld das Abitur. Nach dem Wehrdienst in der Bundeswehr studierte er in Münster Germanistik und Geschichte. Dort legte er das erste und zweite Staatsexamen ab und ging 1975 in den Schuldienst.

1981 kehrte er nach Enger zurück und war bis 1989 Lehrer am Widukind-Gymnasium, wo er auch zahlreiche Theaterstücke inszenierte; z. B. 1988 ein von ihm verfasstes Stück über die Sachsenkriege und die Taufe Widukinds. Nach Stationen in Bielefeld und am Ravensberger Gymnasium in Herford wurde er 1995 Schulleiter am Kreisgymnasium in Halle (Westf.). Dort wurde er 2012 in die Freistellungsphase der Altersteilzeit verabschiedet. Seit 1974 ist er verheiratet mit der Lehrerin Margret Giesselmann. Gemeinsam haben sie zwei erwachsene Söhne.

1. Vorsitzender 2001-2012

Günter Haake 2001 - 2012

Günter Haake wurde 1936 in Pr. Oldendorf geboren. Nach seinem Realschulabschluss 1952 machte er bei der örtlichen Spar- und Darlehnskasse eine Ausbildung zum Bankkaufmann. Ab 1966 war er bei verschiedenen anderen westfälischen Genossenschaftsbanken tätig. 1971 begann er mit verschiedenen Fortbildungen die er 1974 als Betriebswirt abschloss.

Ab dem 01.07.1976 arbeitete er als Bankleiter bei der Volksbank Enger-Spenge. Seit 1977 ist auch die Familie mit Ehefrau und inzwischen zwei erwachsenen Kindern in Enger sesshaft. Einige Monate vor seinem Eintritt in den Ruhestand (30.06.2001) wurde Günter Haake zum 1. Vorsitzenden des Heimatvereins Enger e.V. gewählt. Im Februar 2012 kandidierte er für dieses Amt nicht wieder.

1. Vorsitzender 1993-2000

Hans - Otto Husemann 1993-2000

Hans – Otto Husemann wurde 1923 in Bielefeld – Brackwede geboren. In Marburg studierte er Englisch, Geschichte und Politikwissenschaften. Nach dem zweiten Staatsexamen trat er seinen Dienst als Lehrer im Progymnasium Enger an. Für zwei Jahre von 1962 bis 1964 wechselte er an das Leopoldinum in Detmold, um Erfahrungen an einer Vollanstalt zu machen. 1964 kehrte er an das Widukind Gymnasium in Enger zurück.

Sein Vorgesetzter, der Schulleiter Herr Dr. Stork, konnte ihn für die Heimatarbeit begeistern und zur Mitarbeit zunächst in Herford gewinnen. Am 01. Januar 1991 trat Herr Husemann in den Heimatverein Enger ein. Bereits 1992 wurde er in den Beirat gewählt. Es war natürlich, dass er 1993 nach dem Ausscheiden von Herrn Finkener den Vorsitz im Heimatverein Enger übernahm. Mit viel Engagement hatte er dieses Amt bis zu seinem plötzlichen Tod im November Jahre 2000 inne.

1. Vorsitzender 1984-1992

Heinz Finkener 1984-1992

Der frühere Studiendirektor am Widukind-Gymnasium in Enger, Heinz Finkener, über­nahm das Amt des 1. Vorsitzenden des Heimatvereins Enger 1984, nachdem es für einige Monate von dem 2. Vorsitzenden Hermann Kuhlmann kommissarisch verwaltet worden war. Heinz Finkener ist aus Gronau im Münsterland gebürtig.

Er hat in Mainz und Münster Geographie, Germanistik und Geschichte studiert. Seit 1953 war es als Pädagoge zuerst am Pro-Gymnasium und dann am Widukind-Gymnasium in Enger berufstätig. In die aktive Heimatarbeit wurde er von seinen Vorgesetzten, erst Dr. Dircksen und später Dr. Stork, eingeführt. Heinz Finkener ist seit dem 02.02.1991 Ehrenvorsitzender des Heimatvereins.

1. Vorsitzender 1975-1983

Wilhelm Huhlmann 1975-1983

Wilhelm Kuhlmann übernahm dieses Amt aus den Händen von Hermann Vollmer und trat damit eine nicht leichte Aufgabe an. Er bemühte sich mit vollem Einsatz zu erhalten und weiterzuführen, was seine Vorgänger in 40 Jahren aufgebaut hatten. Unter seiner Führung wurden nicht nur für die Wandergruppe, sondern auch für alle übrigen Mitglieder ein Fahrten- und Veranstaltungsprogramm zur Jahreshauptversammlung erstmals herausgegeben, an dem sich jedes Mitglied schon lange vorher über Heimatvereinsveranstaltungen orientieren konnte.

Nach seinem Rücktritt aus Altersgründen 1983 wurde er zum Ehrenvorsitzenden des Heimatvereins ernannt. Er verstarb im November 1992 im Alter von 83 Jahren.

1. Vorsitzender 1959-1974

Hermann Vollmer 1959-1974

Der Dreyener Lehrer Hermann Vollmer wurde 1959 zum 1. Vorsitzenden des Engeraner Heimatvereins gewählt. Unter seiner Führung setzte eine jahrelange intensive Mitgliederwerbung ein, die auch großen Erfolg hatte. Es wurden in seiner Ära viele Fahrten und Wanderungen durchgeführt, Heimatabende veranstaltet und plattdeutsche Theateraufführungen besucht.

Noch bis zu seinem 76. Lebensjahr beteiligte er sich selbst an ausgedehnten Tageswanderungen, wobei er u.a. das Goldabzeichcn für die 6-malige Erwanderung des Wittekindsweges von der Porta bis Osnabrück erwanderte. Er widmete sich besonders der Naturkunde und der Flurnamenforschung im Amt Enger. 1974 erhielt er für seine Verdienste um die Heimatarbeit das Bundesverdienstkreuz. 1975 legte er sein Vorstandsamt aus gesundheitlichen Gründen nieder. Er verstarb im Alter von 80 Jahren am 22. Januar 1976.

1. Vorsitzender 1954-1958

Friedrich Gottschalk 1954-1958

Der Volksschulrektor Friedrich Gottschalk wurde 1954 zum 1. Vor - sitzenden des Heimatvereins gewählt. Auch er war ein Mann der ersten Stunde und hielt schon auf dem ersten Heimatabend 1937 einen Vortrag über die Aufgaben eines Heimatvereins.

Seit 1947 gehörte er der Arbeitsgruppe „Vorgeschichte, Naturschutz und Landeskunde " an, die die Neugründung des Vereins nach dem 2. Weltkrieg mit vorbereiten half. Unter seiner Leitung sind viele Wanderungen und Heimatabende durchgeführt worden, bis ein plötzlicher Tod seinem Schaffen am 16. Mai 1958 ein Ende setzte.

1. Vorsitzender 1937-1954

Fritz Heemeyer 1937-1954

Der Kaufmann Fritz Heemeyer wurde in Ravensberg durch seine plattdeutschen Lieder Gedichte und Geschichten bekannt. Am ersten Heimatabend des Vereins am 9. Juni 1937 trug er „De Hasenpatt un det Ravensbiarger Land" vor; das Lied „Muine Heimat" dichtete er zur Tausendjahrfeier der Stadt Enger 1948. Er hat sich besonders mit dem Leben und Wirken Widukinds und der Geschichte der Sattelmeierhöfe beschäftigt.

Fritz Heemeyer wurde 1937 der erste Vorsitzende des Heimatvereins und auch bei der Neugründung 1949 war er zum 1. Vorsitzenden gewählt worden. 1954 legte er den Vorsitz aus gesundheitlichen Gründen nieder. Er verstarb am 20. Juni 1959.