Dieser Artikel wurde am 28. Februar 2026 verfasst.
Der Heimatverein Enger hat am Samstag, dem 21.02.2026, seine Jahreshauptversammlung im Gemeindehaus an der Stiftskirche durchgeführt.
Der Vorsitzende Gerd Giesselmann konnte auf ein Jahr mit zahlreichen Aktivitäten zurückblicken: Als Beispiele nannte er: Den neuen Jahreskalender, den es inzwischen seit 13 Jahren gibt. Dieses Mal zeigt er „Enger in alten und neuen Ansichten“. Mit der Grundschule Enger/Mitte fand wieder der „Frühjahresputz“ in der Maiwiese statt. Halb- und Ganztagesfahrten mit dem Bus führten u.a. zum Tuchmachermuseum in Bramsche und zum Hermannsdenkmal. Die Radtouren auf ruhigen Wegen haben sich zu E-Bike-Touren entwickelt. Das gilt auch für die viertägige Pättkestour, die 2025 nach Hameln führte. Natürlich gab es auch wieder gesellige Veranstaltungen wie das gemeinsame Pickertessen und den „Kerzenkaffee“ in der Vorweihnachtszeit. Der Besuch einer Operette im Theater Osnabrück hat gleich zu Jahresbeginn stattgefunden und hat in diesem Jahr das Programm eröffnet.
Besonders aktiv war vor allem die Wandergruppe, von der Uwe Möller-Lömke berichtete. Das Format „8 am Mittwoch“ hat sich zum wiederholten Mal bewährt. So nahmen an den Wanderungen um Enger oder in der näheren Umgebung durchschnittlich 21 Personen teil! Auf der Wander-App Komoot sind alle Wanderungen dokumentiert und kommentiert. So können sie auch selbständig „nachgewandert“ werden.
Der Vorstand und die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren überaus erfreut über des Grußwort des Bürgermeisters, der die Bedeutung des Ehrenamtes für das soziale und kulturelle Leben hervorhob.
Vor den Neuwahlen zum Vorstand wurde Barbara Oehme für ihre langjährige Arbeit im Vorstand geehrt.
Mit Dr. Norbert Sahrhage konnte ein Referent gewonnen werden, der seit zwei Jahren an einer neuen Geschichte der Stadt Enger arbeitet. Im ersten Teil seines Vortrags wandte er sich den Konflikten um die Verleihung der Stadtrechte im Jahre 1719 zu, die noch lange fortwirkten. Im zweiten Teil war machte er einen Zeitsprung zur Entwicklung Engers nach 1945. Hier wurden interessante Aspekte der Sozialgeschichte von der Bebauung bis zur Müllentsorgung anschaulich geschildert. Viele der älteren Anwesenden fanden hier Elemente ihrer eigenen Geschichte wieder. Der Heimatverein wird es sich nicht nehmen lassen, die Verbreitung der neuen Geschichte unserer Heimatstadt zu fördern.